gesundheitstourismus kneipp2018-07-11T12:53:09+00:00

Ausbau innovativer Gesundheitsangebote an der Xantener Nord- und Südsee

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Ausbau innovativer Gesundheitsangebote an der Xantener Nord- und Südsee. In einem landesweit einzigartigen Vorhaben wird das beliebte, 245 ha große Wasser- und Freizeitareal am Niederrhein um innovative Gesundheitsangebote ergänzt und die Einbindung in das Gesamtangebot des anerkannten Luftkurortes Xanten verstärkt. Der Standort gewinnt damit auch im gesamtstrategischen Tourismus- und Freizeitkonzept Nordrhein-West-falens weiter an Attraktivität.

Aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe übergab NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin am Dienstag, 6. Dezember 2016 einen Förderbescheid in Höhe von rd. 2,97 Millionen Euro an die Geschäftsführer Thomas Görtz und Axel Hoppe im Beisein von Tanko Scholten als Verwaltungsratsvorsitzendem und Rene Schneider, Landtagsabgeordneter, und Mitarbeitern des Freizeitzentrums Xanten. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rd. 3,7 Mio. Euro.

Im Zeitraum 2017 bis 2019 wird das Land gemeinsam mit dem Freizeit¬zentrum Xanten den öffentlichen Erlebnisraum an der Xantener Nord- und Südsee weiterentwickeln. Basierend auf den fünf Säulen der Gesundheit nach Kneipp -Wasseranwendung, Lebensordnung, Heilpflanzen, Bewegung und Ernährung werden rund um die Xantener Nord- und Südsee Standorte entstehen. Sie werden durchgehend barrierefrei ausgebaut und bieten für alle Menschen vielfältige Möglichkeiten der Begegnung und Nutzung am und im Wasser. Ein zentraler Platz mit hoher Aufenthalts-qualität wird am FZX InfoCenter neu geschaffen und dient als einladender Start-, Ziel- und Treffpunkt für alle Gäste. Auch das Rad- und Wanderwegenetz wird um barrierefreie öffentliche WC-Anlagen ergänzt.

Durch die Ergänzungsangebote wird eine nachhaltige Entwicklung der bereits realisierten Freizeitangebote, wie etwa dem Hafen Xanten, unterstützt. Sie wurden im Vorfeld von Fachleuten der Nationalen Koordinierungsstelle Tourismus für Alle (NatKo) analysiert und werden im Rahmen des deutschlandweiten Projektes „Reisen für Alle“ zertifizierte Barrierefreiheit bieten, was zugleich auch einer sich weiter wandelnden demographischen Situation Rechnung trägt.

Dem Förderprojekt vorausgegangen war ein Workshop-Prozess, bei dem neben den Gesellschaftern und angegliederten Institutionen auch externe Partner und Verbände gemeinsam Möglichkeiten zur Zukunftssicherung des Freizeitzentrums als öffentliche Einrichtung entwickelt haben. (PDF-Dokument, ca. 1,0 MB)

Xanten

Umsetzung 2018 / 2019

Nummer  Zentraler Platz „Am Meerend“:

      Sanitärraum WC barrierefrei

Fünf Säulen nach Kneipp

Nummer  Wasseranwendung

  Lebensordnung

  Heilpflanzen

Nummer  Bewegung am Wasser

  Ernährung

Nummer  Mast3 Xantener Südsee

      (Surfereinstieg) barrierefrei

Nummer  Nordostufer Xantener Nordsee

      autarkes Natur-WC

  Ostufer Xantener Südsee Sanitärraum

      WC barrierefrei

Gesundheitstourismus

Projektstandort  Nummer 1

Zentraler Platz Am Meerend

Dem zentralen Platz „Am Meerend“ kommt aufgrund seiner Lage eine besondere Bedeutung als Scharnier zwischen der Xantener Nordund Südsee zu. Der Platz wird mit seinem FZX-Info-Center zur zentralen Anlaufstelle für Besucher, die sich hier informieren und orientieren können. Er bietet Aufenthaltsmöglichkeit und kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder motorisiert gut erreichtwerden; ein Bushalt befindet sich direkt am Platz.

Projektstandort   Nummer  Nummer 3a    Nummer  Nummer 5

Fünf Säulen nach Kneipp

Wasseranwendung

Projektstandort  Nummer

Xantener Südsee

  • Barrierefreie Strandzugänge und Wege
  • Geschützter Schwimmbereich
  • Kneipp Wasseranwendung
  • Rundwanderweg

Das bestehende Naturbad soll zu einem barrierefreien Naturbad ausgebaut werden, das seinen Besuchern ein zeitgemäßes Angebot in einem zeitgemäßen Gewand bietet. Dazu gehören auch vielfältige Wasseranwendungsmöglichkeiten und eine Hydrotherapieeinrichtung im Naturbad gemäß der Kneippschen Lehre (u.a. Druckstrahl- Güsse in Wasserstrahlgalerien, Wassertreten, Armbäder).

Im geschützten Schwimmbereich findet Aquafitness, Schwimmkurse, Tauch-Anfängerkurse, barrierefreies Schwimmen sowie sicheres Schwimmen und Wasseranwendungen statt.

Lebensordnung

Projektstandort  Nummer 3a

Lebensordnung und Heilpflanzen

Die inszenierten Orte zu den Kneippschen Gesundheitssäulen „Lebensordnung“ sowie „Heilpflanze“ stehen in Sichtbeziehung zueinander und regen an, auch den jeweils anderen Ort am anderen Seeufer aufzusuchen. Die Ordnungstherapie nach Kneipp bezieht sich nicht nur auf den Einzelnen, sondern das Miteinander der Menschen. Es wird jeweils ein ganz besonderer, kreisrunder Ort zur Sammlung am und im Wasser geschaffen, der als Treffpunkt mit einer besonderen Atmosphäre dient. Spezielle Wasser-Heilpflanzen (Phytotherapie) der Kneippschen Lehre werden in einem Wassergarten präsentiert, der über Stege erschlossen wird.

Projektstandort  Nummer 3b

Lebensordnung und HeilpflanzenHeilpflanzen

Die inszenierten Orte zu den Kneippschen Gesundheitssäulen „Lebensordnung“ sowie „Heilpflanze“ stehen in Sichtbeziehung zueinander und regen an, auch den jeweils anderen Ort am anderen Seeufer aufzusuchen. Die Ordnungstherapie nach Kneipp bezieht sich nicht nur auf den Einzelnen, sondern das Miteinander der Menschen. Es wird jeweils ein ganz besonderer, kreisrunder Ort zur Sammlung am und im Wasser geschaffen, der als Treffpunkt mit einer besonderen Atmosphäre dient. Spezielle Wasser-Heilpflanzen (Phytotherapie) der Kneippschen Lehre werden in einem Wassergarten präsentiert, der über Stege erschlossen wird.

Projektstandort  Nummer

BewegungBewegung

Von der Jugendherberge Xantens kommend, bzw. auf dem Weg zu dieser, befindet sich in einer geeigneten Bucht der Xantener Südsee eine Station über dem Wasser, an der die Kneipp-Gesundheitssäule „Bewegung“ ausgeübt werden kann. Es handelt sich hierbei um ein individuelles Bewegungsrondell, bestehend aus unterschiedlichen Streckenabschnitten (Wackelsteg, Kletternetz, Trittpunkte, Balancier-

Stämme etc.), über die man sicher über das Wasser balancieren kann. Der Bewegungsparcours wird zu einem interessanten Aufenthaltspunkt am Wasser.

  • Zentrale Lage
  • Bewegungsparcours für Jung und alt auf dem Wasser
  • Barrierefreie Anbindung

Projektstandort  Nummer

ErnährungErnährung

Die Ernährung ist eine der Kneippschen Gesundheitssäulen. Auf der Rasenfläche soll der direkte Kontakt zu Lebensmitteln, die aus der ländlichen Region kommen (Obst-, Gemüse-, Getreideanbau), hergestellt und Wissen zu deren Entstehung vermittelt werden. Hier soll man sehen, verstehen und entsprechend des erworbenen Wissens handeln lernen. Ebenfalls können hier regionale Lebensmittel und Ernteprodukte erworben werden. Das

lebensnotwendige Wasser zur Bewässerung wird von einer Windradwasserpumpe gepumpt, die zu einer weithin sichtbaren Landmarke wird.

  • Obst, Gemüse und Getreideanbau
  • Lehrstandort (Schulgartenkonzept)
  • Lebenskreislauf nach Kneipp

Projektstandort   Nummer 6

Mast 3 Xantener Südsee

Ergänzung des Seezugangs Mast 3“ an der Xantener Südsee um einen barrierefreien WC-Sanitärraum. Die Toilettenanlage besteht aus einem massiven Baukörper inniederrhein-typischer Klinkerfassade, kombiniert mit einem modernen, flach geneigten Pultdach. Die frei stehende Toilettenanlage ist behindertengerecht und vom öffentlichen Bereich aus zugänglich. Die Zufahrt und die Stellplätze des Parkplatzes werden ba rrierefrei ausgebaut.

Mast 3

Projektstandort   

Nordostufer Xantener Nordsee

Errichtung eines autarken Natur-WC Am Ostufer der Xantener Nordsee wird ein autarkes Natur-WC errichtet. Die freistehende Toilette funktioniert autark (wasserlos) und ist vom öffentlichen Raum aus zugänglich. DasKompost-WC wird ausschließlich mit Sonne und Wind betrieben und ist in einem leichten Holzgebäude untergebracht.

autnat WC

Projektstandort   

Ostufer Xantener Südsee

Bau eines barrierefreien WC-Sanitärraums

Am Ostufer der Xantener Südsee wird ein barrierefreier WC-Sanitärraum gebaut. Die Toilettenanlage besteht aus einem massiven Baukörper in niederrhein-typischer Klinkerfassade, kombiniert mit einem modernen, flach geneigten Pultdach. Die frei stehende Toilettenanlage ist behinderten-gerecht und vom öffentlichen Bereich aus zugänglich.

Die hier gezeigten Ansichten sind Projektskizzen nach derzeitigen Stand. Die tatsächliche Ausführung kann sich noch ändern.

Verfolgen Sie den Baufortschritt auf unserer Internetseite.

Förderhinweis